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Montag, 25 April 2016 19:44

Rechtsruck in Österreich: Erdrutschsieg für FPÖ-Mann Norbert Hofer bei Bundespräsidentenwahl

in Politik

Wien - Bei der Neuwahl des österreichischen Bundespräsidenten haben die Wähler im Zeichen der Asyl-Krise für ein politisches Erdbeben gesorgt und die Parteienlandschaft gründlich umgepflügt. Norbert Hofer, der Kandidat der von deutschen Medien als „rechtspopulistisch“ etikettierten FPÖ, erhielt im ersten Wahlgang nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis 35,3 Prozent der Stimmen. Damit erzielte die FPÖ unter der Führung von Parteichef Heinz-Christian Strache ihr historisch bestes Ergebnis bei einer landesweiten Abstimmung. Ihr bisheriges Rekordergebnis bekam die FPÖ mit 27,53 Prozent bei der Europawahl 1996.

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Montag, 25 April 2016 19:36

Vbm-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt: „Industriestandort Bayern verliert an Bedeutung“

München - Der Verband der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie (vbm) warnt vor Illusionen zur Stärke des Industriestandortes Bayern. Zwar liefen die Geschäfte gut, und die Arbeitslosigkeit sei niedrig. Vbm-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt mahnte aber zu Vorsicht und erklärte: „Was die Statistiken nicht zeigen, ist, dass der Industriestandort Bayern an Bedeutung verliert.“

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Montag, 25 April 2016 19:32

30 Jahre nach Tschernobyl kritisiert SPD unzureichenden Verbraucherschutz bei belastetem Wildfleisch

in Politik

München - Fast genau 30 Jahre nach der Atomkatastrophe im ukrainischen Tschernobyl hat der verbraucherschutzpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im bayerischen Landtag auf fortbestehende Gesundheitsgefahren durch radioaktiv belastetes Wildfleisch hingewiesen. Florian von Brunn verlangt von der bayerischen Staatsregierung aufgrund des teilweise immer noch stark belasteten Wildfleischs mehr Vorsorge und Transparenz: „Wir haben beim Wildschwein in Bayern teilweise immer noch eine vielfache Überschreitung des Grenzwerts für Cäsium 137. Die Staatsregierung versäumt es aber, die Verbraucher ausreichend zu informieren. Außerdem werden längst nicht alle erlegten Tiere überprüft.“

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Montag, 25 April 2016 19:27

NATO-Debatte in der AfD: Frauke Petry gegen Austritt

in Politik

Berlin/Stuttgart – In der parteiinternen Debatte über die NATO-Mitgliedschaft Deutschlands hat sich die AfD-Bundesvorsitzende Frauke Petry gegen die von Thüringens AfD-Chef Björn Höcke ins Spiel gebrachte Austrittsoption ausgesprochen. Einen Austritt der Bundesrepublik aus dem westlichen Militärbündnis in Betracht zu ziehen, sei „zu kurz gesprungen“, so Petry gegenüber der dpa.

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